Jörg Simon im Gespräch
Aber eigentlich meint Kunst letztlich immer das Allereinfachste, die Welt so zu zeigen, wie man sie selbst erlebt. Ob das jetzt ‘Apokalypse’ oder etwas anderes ist, bleibt zweitrangig. Es ist der kontrollierte Wahnsinn. Als Mensch lebe ich ständig zwischen den Extremen; ein Spießer einerseits, auf der Couch vor dem Fernseher, ein Anarcho andererseits, der die dunkelsten Löcher in dieser Stadt ergründet. Aber das ist natürlich auch das Spannungsverhältnis, aus dem heraus meine Arbeit entsteht.