Menschen in der Weißen Stadt

Ein Stadtviertel wird nicht nur durch die geografischen und ökonomischen Faktoren bestimmt, sondern auch durch die Vorstellung, die seine Bewohner:innen davon haben.

Im Arbeitszimmer

Dieser Text ist eine der Kurzerzählungen, verfasst auf der Grundlage der Arbeitshefte von W.-D. W. aus dem Jahr 1970.
Er ist der eigentliche innere Gesprächspartner meiner geistigen Welt, auch wenn die Ansichten über diese in Einzelheiten divergieren

Werner Graeff und der Absolute Film

„Wir schaffen das Gesamtkunstwerk. Die Zusammenarbeit von Architektur und Plastik und Malerei (gemeinsam) mit Industrie und Technik, Leben. Darum geben wir den Individualismus auf.“
W. G. 1926

Blick vom Satellit auf die Erde

Hennig Burk zu seinem Filmessay über Walter Benjamins „Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ (HR; NDR).
Meine erste größere Arbeit nach meinem Diplom war 1992 die Tätigkeit als Regieassistent für Burks bei dieser Fernsehproduktion.

Gespräch mit Ré Soupault

In unserem mehrstündigen Gespräch hat Ré Soupault erst- und letztmalig ausführlich über ihre Zeit am Bauhaus berichtet, das Leben mit Viking Eggeling und Hans Richter, ihre Kunst.

Jörg Simon im Gespräch

Aber eigentlich meint Kunst letztlich immer das Allereinfachste, die Welt so zu zeigen, wie man sie selbst erlebt. Ob das jetzt ‘Apokalypse’ oder etwas anderes ist, bleibt zweitrangig. Es ist der kontrollierte Wahnsinn. Als Mensch lebe ich ständig zwischen den Extremen; ein Spießer einerseits, auf der Couch vor dem Fernseher, ein Anarcho andererseits, der die dunkelsten Löcher in dieser Stadt ergründet. Aber das ist natürlich auch das Spannungsverhältnis, aus dem heraus meine Arbeit entsteht.

Signalstörung – Filmbuch

Essayfilm als Versuch, in Farbe, Form, Text und Musik einen Menschen zu porträtieren, der sich vor dem Hintergrund einer potentiell tödlichen Erkrankung mit Erinnerung, dem Sterben und der Sexualität beschäftigt.

Tunzenberg

Collage auf der Grundlage von 250 Tage- und Arbeitsbüchern eines Münchner Autors und Psychiaters, die er von 1960 bis kurz vor seinem Tod 2015 geschrieben hat.